Tag: Exoplaneten

  • Wir sind Sternenstaub – Eine Reise zu unseren kosmischen Ursprüngen

    Wir sind Sternenstaub – Eine Reise zu unseren kosmischen Ursprüngen

    Astronomische Monatsvorschau mit dem Planetarium Zürich

    Woher kommen wir – und woraus bestehen wir? Diesmal nehmen wir Sie mit auf eine poetisch-wissenschaftliche Entdeckungsreise durch Raum und Zeit. Erleben Sie, wie in den Tiefen längst erloschener Sterne die Bausteine des Lebens entstanden – und wie sie schliesslich den Weg bis zu uns gefunden haben. Mit beeindruckenden Projektionen, eindrucksvoller Musik und leicht verständlichen Erklärungen öffnet diese Monatsvorschau einen Blick in unsere kosmische Vergangenheit.

    Lassen Sie sich verzaubern – und entdecken Sie, warum wir tatsächlich alle aus Sternenstaub gemacht sind.

    Für AGUZ Mitglieder: CHF 22.00

  • Die Vielfalt exoplanetarer Welten

    Die Vielfalt exoplanetarer Welten

    Referentin: Prof. Dr. Caroline Dorn, ETH Zürich

    Seit der Entdeckung des ersten Exoplaneten im Jahr 1995 hat sich unser Bild vom Universum grundlegend verändert. Heute wissen wir von tausenden Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems. Sie überraschen uns immer wieder mit ihrer Vielfalt: glühend heisse Gasriesen, eisige Supererden, Ozeanwelten oder erdähnliche Planeten.

    In diesem Vortrag gibt Prof. Dr. Caroline Dorn von der ETH Zürich einen faszinierenden Einblick in die moderne Exoplanetenforschung. Sie zeigt, wie Forschende mithilfe von Teleskopen und ausgeklügelten Modellen die Eigenschaften dieser fernen Welten untersuchen. Besonderes Augenmerk liegt auf den geophysikalischen Eigenschaften von Exoplaneten und der Frage, wie sich ihre Zusammensetzung und Struktur von der Erde unterscheidet.

    Der Vortrag richtet sich an alle astronomisch Interessierten – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine spannende Reise durch die Vielfalt der Exoplaneten und erfahren Sie, was diese Entdeckungen über die Entstehung von Planetensystemen und vielleicht sogar über die Möglichkeit ausserirdischen Lebens verraten.

  • Conférence: En quête d’autres mondes – 30 ans d’exoplanètes

    Conférence: En quête d’autres mondes – 30 ans d’exoplanètes

    Speaker: Prof. Michel Mayor, Prof. Emeline Bolmont, Prof. Monika Lendl, Prof. Francesco Pepe

    Cette conférence, présentée par quatre spécialistes, met en lumière les avancées majeures dans l’étude des exoplanètes, de leur découverte à la recherche de la vie ailleurs dans l’Univers.

    Une, deux, trois… des milliards de planètes dans la Voie Lactée
    Michel Mayor, professeur honoraire à l’UNIGE, prix Nobel de physique 2019

    La chasse aux planètes terrestres
    Francesco Pepe, professeur à l’UNIGE, directeur du Département d’astronomie

    Un pas vers les étoiles: la caractérisation d’exoplanètes depuis l’espace
    Monika Lendl, professeure à l’UNIGE, en charge de la mission spatiale CHEOPS

    La quête de la vie et de ses origines
    Emeline Bolmont, professeure à l’UNIGE, directrice du Centre pour la Vie dans l’Univers

  • Die Vielfalt entfernter Welten

    Die Vielfalt entfernter Welten

    Referentin: Prof. Dr. Caroline Dorn, ETH Zurich, Department of Physics

    Abstract:
    In den letzten Jahrzehnten hat sich die Charakterisierung von Planeten zu einem Schwerpunkt der Exoplanetenforschung entwickelt. Die zunehmende Zahl neu entdeckter extrasolarer Planeten zeigt eine bemerkenswerte Vielfalt an Planeten. Zu den am häufigsten vorkommenden Planeten gehören Supererden und Mini-Neptunplaneten, die kein Gegenstück im Sonnensystem haben.

    Die Verteilung der Innenraumtypen bei Supererden und Mini-Neptunen ist weitgehend unbekannt. Die Herausforderung bei der Bestimmung des Planeteninneren ist gross, da Daten begrenzt sind.

    Um aussagekräftige Schlussfolgerungen über das Innere eines Planeten zu ziehen, ist es daher zwingend erforderlich, das Vorwissen über mögliche Planetenstrukturen und Zusammensetzungen sorgfältig auszuwählen.

    Ich werde einen Überblick über den Stand der Technik bei der Charakterisierung von Planetenstrukturen und -zusammensetzungen geben und die wichtigsten Erfolge bei der Suche nach exotischen und weniger exotischen Welten hervorheben. 

    Bild: Abstract Concept of TRAPPIST-1 System.     Quelle: NASA

  • Uncovering New Worlds through Artificial Intelligence

    Uncovering New Worlds through Artificial Intelligence

    Referentin: Sara Marques, Universität Bern

    Exoplaneten sind in der Astronomie zu einem wichtigen Thema geworden. Seit der ersten bestätigten Entdeckung im Jahr 1995 wurden Tausende von Exoplaneten entdeckt, die ein breites Spektrum von Welten – von heissen Gasriesen bis hin zu erdähnlichen Planeten – aufweisen. Die zunehmende Zahl von Weltraummissionen, die sich der Erforschung von Exoplaneten widmen, hat unser Verständnis von Planetensystemen revolutioniert.

    Fortschritte bei den Erkennungstechnologien und Analysemethoden, einschliesslich künstlicher Intelligenz (KI), beschleunigen die Entdeckungen und ermöglichen es den Forschenden, die Atmosphären von Exoplaneten, ihre Zusammensetzung und ihre potenzielle Bewohnbarkeit zu untersuchen. Mit den bevorstehenden Missionen ist die Suche nach Leben jenseits der Erde vielversprechender denn je.

    Mit ihrem Vortrag gibt Sara Marques, Exoplanetenforscherin und KI-Spezialistin von der Universität Bern, spannende Einblicke in die Zukunft der Exoplanetenforschung. Sie zeigt, wie moderne KI-Methoden dazu beitragen, bisher unbekannte Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems aufzuspüren – und möglicherweise sogar Spuren von Leben zu finden.

    Wichtige Hinweise

    • Das Referat wird in Englisch gehalten
    • Für Mitglieder des SSM ist der Besuch kostenlos
  • Ein neuer Blick auf nahe Exoplaneten mit dem James-Webb-Weltraumteleskop

    Ein neuer Blick auf nahe Exoplaneten mit dem James-Webb-Weltraumteleskop

    Vortrag und Beobachtung Samstag, 29. März 2025

      • 20:30 Uhr Vortrag der Astrophysikerin Dr. Elisabeth Matthews vom Max-Planck-Institut für Astronomie zum Thema Ein neuer Blick auf nahe Exoplaneten mit dem James-Webb-Weltraumteleskop
      • anschliessend Himmelsbeobachtungen 
      • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Komm einfach zur Sternwarte auf dem Mittelschulgebäude Chesa Cotschna der Academia Engiadina, Samedan
      • Kosten: CHF 10.00 pro Person, Kinder CHF 5.00

    Die Veranstaltung bietet Weltraumbegeisterten die Gelegenheit, mehr über die neuesten wissenschaftlichen Durchbrüche und die Suche nach erdähnlichen Planeten zu erfahren. Das James-Webb-Weltraumteleskop, das modernste Observatorium seiner Art, ermöglicht revolutionäre Einblicke in ferne Galaxien und Atmosphären von Exoplaneten. Dr. Matthews, eine anerkannte Expertin auf diesem Gebiet, wird darüber sprechen, wie das Teleskop dazu beiträgt, die chemische Zusammensetzung von fernen Welten zu analysieren und Hinweise auf mögliches ausserirdisches Leben zu finden.
    «Das James-Webb-Weltraumteleskop hat unsere Möglichkeiten der Himmelsforschung auf ein völlig neues Niveau gehoben», erklärt Dr. Matthews. «Durch seine einzigartigen Infrarotinstrumente können wir Atmosphären von Exoplaneten untersuchen und neue Erkenntnisse über deren Bewohnbarkeit gewinnen.»
    Mit diesem Astro-Event ist es der Sternwarte viadalat erneut gelungen, eine renommierte Expertin ins Engadin zu holen und ein einzigartiges Erlebnis für Astronomiebegeisterte aller Altersgruppen zu bieten.

  • Planetarium Lectures: Exoplaneten

    Planetarium Lectures: Exoplaneten

    Referent: Prof. Dr. Didier Queloz

    Der Referent ist der Ursprung der „Exoplaneten-Revolution“ in der Astrophysik, als er 1995 während seiner Doktorarbeit zusammen mit seinem Betreuer die erste Entdeckung eines Planeten bekannt gab, der einen anderen Stern ausserhalb des Sonnensystems umkreist. Diese bahnbrechende Entdeckung löste eine Revolution in der Astronomie aus und gab dem Bereich der Exoplanetenforschung einen entscheidenden Impuls. Seitdem bestanden Didier Queloz wissenschaftliche Beiträge vor allem darin, Fortschritte bei der Entdeckung und den Messmöglichkeiten von Exoplanetensystemen zu erzielen, mit dem Ziel, Informationen über ihre physikalische Struktur zu gewinnen, um ihre Entstehung und Evolution besser zu verstehen – im Vergleich zu unserem Sonnensystem. Für seine Arbeit wurde er 2019 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.

    Jüngst richtet er seine Aktivitäten auf die Entdeckung erdähnlicher Planeten und das Thema universelles Leben. Im Verlauf seiner Karriere entwickelte er astronomische Geräte, neue Beobachtungsansätze und Erkennungsalgorithmen. Er nahm an Programmen teil und leitete solche, die zur Entdeckung von Hunderten von Planeten führten, darunter bahnbrechende Ergebnisse. Zudem wirkte er an zahlreichen Dokumentarfilmen, Artikeln sowie TV- und Radiointerviews mit, um die Begeisterung für die Wissenschaft im Allgemeinen zu teilen und insbesondere das Interesse an Themen wie Exoplaneten und Leben im Universum zu fördern.